Osteopathie

Die Osteopathie erkennt und behandelt Funktionsstörungen aller Gewebestrukturen des menschlichen Körpers. Gewebe mit veränderter Beweglichkeit oder Blockaden können durch Operationen, Verklebungen, Narben, Traumata aller Art, Medikamente, Psyche, Lebensgewohnheiten und Ernährungsmuster entstehen.

Verband der Osteopathen Deutschland e.V.

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Der menschliche Körper funktioniert dank der Möglichkeit, Bewegung ausführen zu können. Darunter versteht man nicht nur die offen sichtbare Gelenkbeweglichkeit, sondern auch die Organbewegung, Herzrhythmus, Blut- und Lymphfluss.

Jede Bewegungstörung des Körpers kann langfristig zu funktionellen Beeinträchtigungen lokal und in entfernten Körperbereichen führen und dort ein neues Krankheitsbild auslösen. (Ursache » Folge » Kette)

Osteopathie

Osteopathie-Behandlungsgriff, 2009

Der Osteopath ist bestrebt, die funktionelle Einheit des Körpers wieder herzustellen. Er bzw sie unterscheidet in Diagnose und Behandlung verschiedene Körpersysteme:

  • Das parietale muscolo skelettale System: Muskeln, Bänder, Knochen und Gelenke.
  • Das viszerale System: Die inneren Organe und deren Befestigungen.
  • Das Craniosacrale System: Mit dem innerer Körperrhythmus.
  • Die Wirbelsäule mit Kopf und Kreuzbein: Auch deren Verbindung mit Psyche/Emotionen.
  • Die fluiden Systeme: Arterien, Venen, Nerven, Lymphe, Nervenwasser (Liquor).
  • Das neurologische System: Die willkürliche Bewegungssteuerung und das vegetative, die Organfunktion steuernde System.

Professionell geschult besitzt er oder sie das notwendige Feingespür, um mit gezielten Techniken dort am Gewebe zu arbeiten, wo der Körper des Patienten ihn hinführt. Mit Hilfe seiner Hände aktiviert er dabei die selbstregulierenden Kräfte des Körpers.