Golf-Physiotherapie

Individuelle Lösungen mit dem sensotrain® Golf Trainingstherapie Konzept

Aus unserem evidence basiertem Therapie- und Trainingskonzept sensotrain® entwickelten wir für Sie als Golfspieler/in unser sensotrain® Golf. Dieses Konzept vermittelt Ihnen die Voraussetzung für ein optimales Golfspiel. Wir erläutern Ihnen die golfspezifische funktionelle Anatomie nach neuesten golftechnischen Erkenntnissen in den verschiedenen Schwung-Sequenzen. Der richtige Weg zu Ihrem individuellen, präventiven Golfschwung ist die auf Sie abgestimmte biomechanische sensomotorische Trainingstherapie.

European Association Golf Physiotherapy - Member

European Association Golf Physiotherapy – Wir sind Mitglied

Dabei erlernen Sie auch das Zusammenspiel der lokalen und globalen Muskulatur. So beugen Sie Belastungsschäden am Bewegungsapparat wie Rücken, Ellbogen, Hand, Schulter und Sprunggelenk vor.

Der wichtigste Baustein

Warum kommt der Sensomotorischen Trainingstherapie (Timing und Koordination) eine so hohe Bedeutung zu? Es ist Training und Therapie. Je besser die Bewegungen koordiniert sind, umso geringer ist die Belastung für unser Bewegungssystem und gleichzeitig wird das Golfspiel verbessert. Den meisten Golfspielern fehlt nicht die Kraft oder Ausdauer, sondern das Vermögen, die Bewegungen optimal aufeinander abzustimmen, wie z.B. das perfekte Zusammenspiel von Körper, Armen und Händen. Sie schöpfen ihr Energiepotenzial nicht aus. Es mangelt an Koordination, Koordination und noch mal Koordination. Bei uns erfahren Sie, wie richtige Bewegung aussieht, wie sich die Bewegung anfühlt und wie man sie in Abschnitte teilt, getrennt ausführt und die Teilbewegungen wieder zu einem Ganzen verbindet und zusammenfügt. Was in Teilen nicht funktioniert, klappt zusammen noch weniger, geht es langsam nicht, funktioniert es schnell noch weniger und wenn es ohne Ball nicht klappt, funktioniert es mit Ball erst recht nicht. Überdies unterstützen wir Ihren Golf Pro- und Sportmediziner.

Golf spielen in jedem Alter – ohne Verschleißerscheinungen

Wie können Sie das erreichen? Für die Gesunderhaltung Ihres Körper gibt es nur eine Lösung: Mehr Übungsstunden mit einem Golf-Pro, Belastung vermindern durch Schulung der Koordination, Kraft, Beweglichkeit, Timing und Technik, das heißt Trainingstherapie mit sensotrain® Golf.

Warum ist eine richtige individuelle Trainingstherapie im Golfsport wichtig ?

Jeder Golfspieler, gleich welcher Spielstärke, sollte sich aktuell mit den neuen Erkenntnissen der Biomechanik und der Golf-Physiotherapie auseinander setzen, um den geliebten Golfsport lange ausüben zu können, ohne Verschleißerscheinungen zu riskieren oder sie zu bekommen. Um die Hintergründe für Verletzungen bei akuten und chronischen Überlastungsschäden zu beleuchten, haben Sportmediziner, Biomechaniker und Sportwissenschaftler die komplexe Biomechanik des Golfschlags genauer analysiert. Ein wichtiger Schritt war die Entwicklung der Videobewegungsanalyse. Damit ist es möglich, Parameter wie z.B. die Bodenreaktionskraft, Drehmomententstehung in Gelenken, die Aktivierungsmuster einzelner Muskelgruppen, zu bestimmen. Die Wissenschaftler konnten so einerseits den optimalen Golfschwung errechnen und gewannen wichtige neue Erkenntnisse bezüglich des Verletzungsrisikos einzelner Körperpartien während der verschiedenen Schlagphasen. Diese Resultate bilden auch einen Pfeiler in unserem Konzept sensotrain® Golf.

Körperliche Anforderungen beim Golf

Da meistens 18 Löcher gespielt werden legt man ca. 8 bis 12 km zurück. Die Schlagzahl ist unterschiedlich und beträgt zwischen 100 und 300 Schläge. Das Golfbag ist je nach Schlägersatz und zusätzlichen Utensilien ca. 10 bis 15 Kilogramm schwer. Die Sauerstoffaufnahme steigt je nach Geländeprofil auf das zwei bis vierfache, was einer Sauerstoffaufnahme von 40 bis 60 Prozent von der max. Sauerstoffaufnahme entspricht. Der Energieverbrauch bei einer 18-Loch-Runde beträgt ca. 1000 bis 1500 Kilokalorien, die Herzfrequenz liegt bei ca. 80 bis 120 Schlägen pro Minute. Man weiß, dass gute Golfspieler beim Abschwung eine Leistung bis zu vier PS entwickeln. Und diese 4 PS erfordern eine Muskelmasse von ca. 13 bis 14 Kilogramm. Hier wird auch ersichtlich, dass die Muskulatur der Beine und des Rumpfes beim Golfschwung mehr Arbeit leisten müssen als Arme und Hände.

Gesundheitliche Auswirkungen beim Golf

Der Golfsport schadet der Gesundheit nicht, wenn man sich an den biologischen Möglichkeiten orientiert. Alter und vorhandene Bewegungseinschränkungen, etwa Operationen berücksichtigt, und was noch wichtiger ist, zu den 5 % hochbegabten Bewegungskünstler gehört, ist alles problemlos zu bewältigen. Doch weil die meisten Golfspieler nicht zur 5% Gruppe gehören haben viele unterschiedliche Beschwerden.

Die Belastungen werden unterschätzt.

Durch den unvorstellbar kurzen Treffmoment beim Golfschlag, der nur eine halbe tausendstel Sekunde beträgt, müssen die koordinativen und technischen Steuerungen weit vor diesem Treffmoment stattfinden. Das heißt, die körperlichen Voraussetzungen (Kraft, Ausdauer, Sensomotorische Kontrolle, Schlägerhaltung) müssen vorher erfüllt sein. Werden dazu noch die wichtigsten Bedingungen, wie Zielrichtung der Schlagfläche, Schlägerkopfbewegung auf der richtigen Bahn und die Schlägerkopfgeschwindigkeit, nicht richtig ausgeführt, kann es bei hohen Wiederholungszahlen der Golfschläge zu Beschwerden verschiedenster Art führen. Sie werden dann als Belastungsschmerzen am Bewegungsapparat wie z.B. Rücken, Ellenbogen, Hand, Schulter oder des Sprunggelenkes wahrgenommen. Deshalb vorbeugen mit sensotrain® Golf.

Zusätzliche Schmerzquellen

Chronische Schmerzbilder wie Arthrosen, Spondylodesen, angeborene Variationen, Zustand nach Wirbelsäulen-OPs oder künstlicher Gelenkersatz müssen nicht zwangsläufig die Freude am Golf mindern. Hier gilt es besonders, die Voraussetzungen in einer adäquaten Trainingstherapie zu schaffen, die einen geeigneten Golfschlag möglich macht und der körperlichen Gegebenheit entspricht.

Schmerzquelle Wirbelsäule

Die Lendenwirbelsäule stellt die häufigste Schmerzquelle dar. Circa 60 Prozent der beginnenden Golfspieler hatten vorher schon Rückenbeschwerden. Man kann gut nachvollziehen, wenn bei akuten Rückenschmerzen im Bereich der lokalen, segmentalen Muskeln eine bis zu 30 %ige Muskelatrophie innerhalb 24 Stunden entsteht, ist die Stabilität der Wirbelsäule nicht mehr gewährleistet. Ist kein geeignetes Therapie- und Trainingsprogramm in Sicht und die Schmerzen erst mal da, ist die Gefahr der Chronifizierung und die daraus resultierenden Ausweichbewegungen beim Golfschlag vorprogrammiert.

Das Ergebnis sind ungenügende Weite und Fehlschläge aller Art. Hier hat die Schmerztherapie und das segmentale Stabilisationstraining aus unserem sensotrain® Konzept oberste Priorität.