SensoTrain

Therapie- und Trainingskonzept nach Robert Schuhbeck

Der effiziente Weg zu Schmerzfreiheit und Gesundheit

Wissenschaftliche Erkenntnisse aus Sportwissenschaft und Neurophysiologie bestimmen bei uns das Stabilitätstraining u.a. mit dem SensoTrain® Sling (STS), Seilzügen, anspruchsvolle Unterstützungsflächen und freien Gewichten.

Der Träger sämtlicher Bewegungen ist das sensomotorische System.

Das Therapie- und Trainingskonzept sensotrain® besteht aus 6 Stufen:

  1. Schmerzbehandlung
  2. Segmentale Stabilisation
  3. Test und Training in der geschlossenen Kette
  4. Core stability
  5. Richtige Ernährung
  6. Lebensführung

Was ist Sensomotorik?

Reize werden aus der Umgebung aufgenommen und sofort in Bewegung umgesetzt. Z.B. beim Ausrutschen auf einer Eisplatte werden die Arme reflexartig zur Stützreaktion und Abmilderung des Sturzes angehoben. Wenn der Stütz erfolgreich ist, hat die stabilisierende Muskulatur des Körperstammes und der Gelenke in beeindruckender Geschwindigkeit (ca. 50 ms) ihre Aufgabe wahrgenommen. Das nennen wir eine zufriedenstellende koordinative Leistung.

Neben der Mindestkapazität von Muskelausdauer und Kraft ist Koordination die Basis aller Leistungen des sensomotorischen Systems. Es schützt uns vor Verletzungen und ermöglicht bei richtigem und intensivem Training herausragende sportliche Leistungen. Dabei geht es um Verbesserung von Bewegungsqualitäten. Dieses gelingt durch schmerzfreie vielfältige Wiederholungen, ständig wechselnde Reize , hochfrequente Schwingungen und Vibrationen. Nur wenige (keines, das wir kennen) Studios können die hierfür erforderliche Reizintensität, -Vielfalt und die entsprechende Raumausstattung bieten. In dieser Trainingsform spielt die Motivation Aller eine ganz wesentliche Rolle.

Wir wissen aus aktueller wissenschaftlicher Literatur

Durch gezieltes Training können auch die durch normale Alterungsprozesse verminderten koordinativen und sensomotorischen Fertigkeiten zurückgewonnen und verbessert werden.

In unserem Rehabilitations- und Trainingsprogramm sensotrain® binden wir die neuesten Ergebnisse und Erkenntnisse aus Forschungsarbeiten und klinischen Erfahrungen zur Behandlung von Kreuzschmerzen und Schmerzen des übrigen Bewegungsapparates ein. Herausragend zu nennen sind dabei Assoc. Prof. Carolyn Richardson, Prof. Paul Hodges, Dr. Julie Hides, Dr. Michele Sterling, Dr. Joseph Ng, Christine Hamilton und die verschiedenen Forschungsteams der University of Queensland, Australia, der Universität Melbourne sowie Kooperationen der schwedischen Abteilungen für Neurowissenschaften des Karolinska Institutes und des Sahlgrenska Universitätskrankenhauses. Ebenso  Professor Stuart M.McGill, BPE (Toronto), MSc (Ottawa), PhD (Waterloo), Director von Spine Biomechanics Laboratory.

Diese Forschungsarbeiten haben weltweit neue grundlegende Impulse und Sichtweisen für die Rehabilitation von Schmerzen des Bewegungsapparates (Kreuzschmerzen) gesetzt. Therapeuten, die sich ernsthaft um Wissenschaft und evidenzbasierte Physiotherapie bemühen, werden nicht umhin kommen, diese Erkenntnisse in ihre Behandlungen einzubauen.

Verletzungen durch Entlastung ?

In unserem Konzept folgen wir dem Verletzungsmodell um Richardson, Hides und Hodges, wonach Schmerzen und Gelenkschäden als Antwort auf Entlastung durch Veränderung der neuromuskulären Plastizität der Muskulatur entstehen

Das neue Verletzungsmodell sagt aus, dass aus einer Skelettentlastung muskulo- skelettale Verletzungen resultieren, vor allem dann, wenn nicht genügend sensorische Informationen über Schwerkraft und Belastung im Nervensystem ankommen. Die gewichttragenden und nicht gewichttragenden Muskeln werden durch die Entlastung unterschiedlich beeinträchtigt (Mit Entlastung ist die Reduktion einer gewichttragenden Belastung gemeint, nicht die allgemeine Aktivität).

Nicht gewichttragende Muskeln haben eine Tendenz zur Hypertrophie, sie ermüden nicht so schnell und zeigen gegenteilige Veränderungen. Gewichttragende Muskeln sind hauptsächlich für den Gelenkschutz zuständig. Sie neigen zur Atrophie, sie ermüden sehr schnell und zeigen spezifische sensomotorische Veränderungen.

Diese unterschiedliche Schädigungen der gewichttragenden und nicht gewichttragenden Synergisten verursachen Stress auf die Gelenke. Schmerzen und Verletzungen der Gelenkstrukturen sind die Folge. Dies führt zu einem Funktionsverlust und weiterführend zu einer Schwäche der Antischwerkraft- Muskeln sowie der lokalen und eingelenkigen Muskeln, deren Hauptfunktion Schutz vor Gelenkverletzung ist.

Diese Forschungsarbeiten haben weltweit grundlegende neue Impulse und Sichtweisen für die Rehabilitation von Schmerzen des Bewegungsapparates (Kreuzschmerzen) gelegt. Therapeuten, die sich ernsthaft um Wissenschaft und evidence based Physiotherapie bemühen, werden nicht umhin kommen, diese Erkenntnisse in ihre Behandlungen einzubauen. Unsere Antwort heißt sensotrain®, der effiziente Weg zu Schmerzfreiheit und Gesundheit

SensoTrain® setzt sich wie folgt zusammen:

  • effiziente Schmerztherapie
  • gezielte Therapie und Diagnostik der motorischen Kontrolle
  • Koordination der tiefen lokalen Rumpfmuskulatur,
  • Auswahl der richtigen Therapie- und- Trainingsprogramme für die gewichttragenden lokalen und globalen Antischwerkraftmuskeln,
  • Kombination aller bewährten klassischen Therapie- und Übungsformen der Physiotherapie insbesondere der Manuellen Therapie, Maitland usw.
  • Osteopathie, APM
  • aktuelle Trainingslehre